Geschichte der Auferstehungskirche

Auferstehungskirche

Altar der Auferstehungskirche

Die Geschichte der Auferstehungskirche mit Gemeindezentrum in Unteraichen

Bereits bald nach der Fertigstellung des Pfarrhauses in der Kirchstraße (1958) zeigte es sich, dass der in ihm eingebaute Gemeindesaal mit ca. 50 Sitzplätzen nicht ausreichte, um die verschiedenen Gemeindekreise unterzubringen. Auch wurde deutlich, dass für die Unteraicher Gemeindeglieder der Weg zu den Gemeindeveranstaltungen im Pfarrhaussaal zu weit war. Mit dem Bau neuer Wohnviertel in Unteraichen wurde die Frage nach dem Bau eines Gemeindezentrums in Unteraichen zudem immer akuter. Im Frühjahr 1960 bot sich der Kirchengemeinde eine günstige Gelegenheit zum Erwerb einiger Parzellen in den Schmalzäckern zwischen der Lilienstraße und der Rohrer Straße. Durch die Mithilfe des Oberkirchenrats und des Kirchenbezirks Degerloch konnten die Grundstücke erworben werden.

Im Jahre 1961 stellte der Oberkirchenrat der Kirchengemeinde leihweise ein Gemeindehaus in Montagebauweise zur Verfügung, das im Herbst erstellt und am 4. November 1961 eingeweiht wurde. Mit der Einweihung des kleinen Gemeindehauses in Unteraichen wurde es nun möglich, die seit Januar 1961 alle 14 Tage im Kindergarten Unteraichen stattfindenden Gottesdienste ins Gemeindehaus zu verlegen. 1965 wurde die 2. Pfarrstelle für Unteraichen genehmigt und mit Vikar Siegfried Schulz besetzt.

Bei der Vorplanung für das neue Gemeindezentrum mit Kirche, Pfarrhaus, Gemeindehaus und Kindergarten zeigte sich, dass die bereits erworbenen Parzellen als Bauland nicht ausreichen und eine weitere Parzelle hinzugekauft werden musste. Dies erfolgte im Frühjahr 1963. Zur gleichen Zeit wurde vom Kirchengemeinderat das Raumprogramm für das Bauvorhaben erarbeitet und dem Oberkirchenrat vorgelegt.

1964 wurde der Kirchbauverein Unteraichen e.V. gegründet, um durch zahlreiche Aktionen mitzuhelfen, die zum Bau notwendigen Mittel aufzubringen. Bürgermeister Egler wurde zum Vorstand gewählt. 10 Jahre später hat dieser Verein immerhin schon DM 130.000,-- aufgebracht!

Am 1. April 1970 begann die Ausschreibung, und am 21. September fasste der Kirchengemeinderat den Baubeschluss. Der Start zum Kirchbau fiel im Juni 1972, die feierliche Grundsteinlegung folgte am 2. Dezember. Architekt war Robert Ackermann aus Warmbronn. Das Richtfest konnte am 12. Juli 1973 gefeiert werden und mit der festlichen Einweihung am 20. Januar 1974 war die Zeit des Planens und Bauens vorbei.

Die Innenräume der Kirche wurden vom Leinfelder Kunstmaler Walter Schimpf mit Fresken zu Themen christlicher Festtage im Jahreslauf ausgestaltet. Schon sehr früh steht mit Auferstehungskirche - auch auf Grund der Nähe zum Waldfriedhof - der Name des neuen Gotteshauses fest.