Schwarzer Rauch: Pfarrerwahl nicht erfolgreich, es geht in eine neue Runde

Seit dem 11. April 2013 kannte das Besetzungsgremium den Namen eines Bewerbers oder einer Bewerberin, der oder die vom Oberkirchenrat für das Pfarramt 1 vorgeschlagen wurde. In den folgenden Wochen fanden mehrere Besuche und Gespräche statt, die am 2. Mai 2013 in eine entscheidende Abstimmung gipfelten: ist das der richtige Pfarrer oder die richtige Pfarrerin für unsere Gemeinde? In unserer derzeitigen Situation und auch in den nächsten Jahren?

Der Bewerber oder die Bewerberin konnte jedoch nicht die Mehrheit des Gremiums überzeugen, die Anzahl der Ja-Stimmen reichte nicht für eine Ernennung. Bei der Papstwahl würde jetzt schwarzer Rauch aufsteigen. Begründungen für das Ergebnis können keine gegeben werden, denn die Wahl war geheim. Jedes Mitglied des Besetzungsgremiums muss seine Ja- oder Nein-Stimme nur vor Gott und seinem eigenen Gewissen rechtfertigen.

Für unsere Gemeinde heißt das, dass es auf dem Weg In 10 Schritten zur Wiederbesetzung einige Schritte zurückgeht. Der Oberkirchenrat wird entscheiden, ob ein weiterer Bewerber oder eine weitere Bewerberin benannt werden kann, oder ob die Stelle neu ausgeschrieben werden muss. Eine Wiederbesetzung im Herbst ist immer noch möglich.

Auch für den Bewerber oder die Bewerberin geht es in eine neue Runde. Die verlorene Wahl sagt nichts über die Persönlichkeit des Pfarrers oder der Pfarrerin aus, sie sagt nur, dass die Mehrheit des Besetzungsgremiums jemand anderes an dieser Pfarrstelle sieht. Der Name des Bewerbers oder der Bewerberin und das genaue Abstimmungsergebnis werden übrigens nicht veröffentlicht. Bitte fragen Sie die Mitglieder des Besetzungsgremiums nicht danach, sie sind zur Verschwiegeheit verpflichtet.