Die Wahl ist vorbei

Einige Wochen hat die Kirchenwahl das Gemeindeleben mitbestimmt, nun ist der 1. Dezember vorbei.

Wochen- und monatelang hatte sich der Ortswahlausschuss unter dem Vorsitz von Gerhard Frik auf diesen Tag vorbereitet. Das Team bestand aus Mitgliedern aller Ortsteile und arbeitete hervorragend zusammen.

Mit der Wahlbeteiligung kann man zufrieden sein. Mit 20% lag sie etwa so hoch wie beim letzten Mal, da aber dieses Mal die Briefwahlunterlagen mitgeschickt wurden, nahmen viele Gemeindeglieder dieses Angebot an und stimmt schon im Voraus ab. Zwar reduzierte sich dadurch der Besuch in den drei Wahllokalen, den dortigen Wahlhelfern wurde es aber dennoch nicht langweilig, denn die Briefwahl-Umschläge mussten trotzdem bearbeitet werden.

Die öffentliche Auszählung fand im Pavillon statt. Bemerkenswert war, dass sich hierfür über 30 Zählhelfer gemeldet hatten, denen hier ganz speziell gedankt sei. An neun Zähltischen arbeiteten emsige Dreiergruppen, die die Stimmenzahl von den Stimmzetteln in die Zählblätter übertrugen. Die Software hierzu stammte wie bei der Kirchenwahl 2013 in Leinfelden-Unteraichen von Rainer Hertrampf, der sie dieses Jahr an die Gegebenheiten der unechten Teilortswahl angepasst hatte.

Schon etwa drei Stunden nach Schließung der drei Wahllokale konnte das vorläufige Endergebnis verkündet werden. Einige Kandidaten hatten sich vor Ort eingefunden, um das Ergebnis aus erster Hand zu erfahren. Erleichterung bei den einen, Enttäuschung bei den anderen, denn zu einer echten Wahl gehört auch das Risiko, nicht gewählt zu werden.

Der neue Kirchengemeinderat wird am 12. Januar 2020 in der Auferstehungskirche in sein Amt eingeführt. Schon im ersten Jahr stehen wichtige Aufgaben an, unter anderem die Neubesetzung der zweiten Pfarrstelle, die dann für Oberaichen und Unteraichen zuständig sein wird. Auch müssen verschiedene Baumaßnahmen an mehreren Gebäuden durchgeführt werden. Außerdem stellt sich die Frage, wie die beiden bisherigen Gemeinden nach der Fusion weiter zusammenwachsen können.

Und im Jahr 2025 wird dann die nächste Kirchenwahl vorbereitet. Wie wird sich unsere Gemeinde bis dahin wohl entwickelt haben?